Energiegewinnung aus der Windkraft
Die Windkraft ist der Menschheit von Anbeginn vertraut. Bis zum Beginn der Industrialisierung in Europa wurden Windmühlen unmittelbar als Antrieb für Mahlwerke, Bewässerungsanlagen und andere Maschinen eingesetzt. In Europa dienten sie hauptsächlich der Getreideverarbeitung (Kornmühle).

Mühlen sind in Bremen seit etwa dem 13. Jahrhundert nachweisbar. Ende des 19. Jahrhunderts gab es im Deutschen Reich rund 18.000 Windmühlen. Die Abhängigkeit vom Wetter führte zur Umrüstung vieler Windmühlen auf andere Antriebsarten, so dass es damals auch Betriebe mit Dampfkraft gab, die mit fossiler Energie arbeiteten.

Heute gibt es in der Stadt Bremen noch fünf historische Windmühlen, die unter Denkmalschutz stehen.

Windmühlen in Bremen
Ein weiteres Beispiel aus der Geschichte der Windkraft wird hier vorgestellt.

Mit dem Einzug der Elektrizität entstand auch der Gedanke, elektrischen Strom durch Windkraft zu erzeugen. Den wirtschaftlichen Durchbruch schaffte diese Technik jedoch erst zum Ende des 20. Jahrhunderts dank weiterentwickelter Materialien wie Glas- und Kohlefasern.

Spätestens seit der Entwicklung von Großturbinen mit 2 bis 5 MW Leistung kommen zunehmende Klagen aus der Bevölkerung über die Geräuschbelästigung durch Windkraftanlagen auf dem Lande.
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Erstellt am 17.05.2016, letzte Änderung am 04.04.2017