Sonnenkraft

Die Strahlung der Sonne erreicht mit durchschnittlich 1378 Watt je Quadratmeter die Erde. Durch die Lufthülle wird diese Energie um etwa 50% verringert, so dass 689 Watt je Quadratmeter die Oberfläche erreichen. Da die Strahlung sowohl aus Wärmestrahlung (Infrarot) als auch aus sichtbarem Licht und unsichtbarer kurzwelliger Strahlung (UV-Licht) besteht, kann von der jeweiligen Technik (Photovoltaik, Solarthermie) wiederum nur ein Teil der Energie genutzt werden. Mit Hilfe von Solarzellen kann aus Sonnenlicht elektrischer Strom erzeugt werden. Bei dieser Umwandlung entstehen Verluste, die wiederum als Wärme abgegeben werden.

Heutige Technologien zur Erzeugung elektrischen Stroms aus Sonnenenergie (Photovoltaik) beruhen auf einer Entdeckung der US-Wissenschaftler Chaplin, Fuller und Pearson im Jahre 1954 und wurden zunächst für die Stromversorgung bei Weltraumsatelliten eingesetzt. In den letzten 50 Jahren verhalf die wirtschaftliche und technische Entwicklung der Photovoltaik zum endgültigen Durchbruch.

Während in der Anfangszeit der Wirkungsgrad der Photovoltaik noch auf 10% geschätzt wurde - gemessen an der Strahlungsenergie der Sonne - , erreichen die neuesten Solarmodule mehr als 20% !

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© Rauch 2003, zuletzt geändert am 16.06.2008