Die erste deutsche Aktiengesellschaft war die Brandenburgisch-Afrikanische Compagnie. Sie wurde 1682 gegründet.
Das Gesetz über die Aktiengesellschaften von 1843 wurde 1870, 1884, 1937 und 1965 grundlegend geändert.
Seitdem hat sich das Aktienrecht in Deutschland weiterentwickelt.

Döhren
Aktie der Woll-Wäscherei und Kämmerei in Döhren bei Hannover, gegründet 1872

Einzelthema Erläuterung
Aktie Wertpapier, wird heutzutage in einem Depotkonto geführt
Dividende Gewinnanteil des Aktionärs
Hauptversammlung Wichtigstes Forum für Aktionäre, findet jährlich statt
Aufsichtsrat Soll die Tätigkeit der Aktiengesellschaft überwachen
Vorstand Verantwortlich für die Geschäftsführung

Aktionäre sind Miteigentümer am Kapital einer Aktiengesellschaft. Sie entscheiden in der jährlichen Hauptversammlung selbst über die Höhe der Dividende. Aktien können weitergegeben, verschenkt oder verkauft werden, eine Kündigungsfrist gibt es nicht. Der Aktionär hat jedoch gegenüber der Gesellschaft keinen Anspruch auf Rückzahlung seiner Kapitalanlage.

Im Falle einer Insolvenz gehören die Aktionäre zur Schuldnerseite und haften nur mit ihren Aktien,
sofern die Satzung oder die Hauptversammlung nicht etwas anderes bestimmen (z.B. eine Nachschusspflicht).
Daher können Aktionäre im Insolvenzverfahren nicht als Gläubiger
gegenüber der Aktiengesellschaft auftreten und aus dem Besitz von Aktien auch
keine Forderungen anmelden. Andere Rechte aus bestehenden Verträgen bleiben davon unberührt.

Dieser Text wurde aus internen und externen Quellen nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Wir sind bemüht, unsere Internetseiten stets zu aktualisieren. Wir können nicht garantieren, dass die angegebenen Weblinks vollständige, richtige und aktuelle Informationen enthalten. Daher übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiberinnen und Betreiber verantwortlich. © Frank M. Rauch 2017, erstellt am 15.03.2015, zuletzt geändert am 12.01.2018